Herzlich Willkommen in unserem kleinen Paradies im Naturpark Eggegebirge südlicher Teutoburger Wald

Wie alles mit der Manufaktur begann

Bevor es richtig losgehen konnte, wurde das Dach erneuert.

Das Silo entkernen

Ein Gebäudeteil der Oeynhauser Mühle ist das ehemalige Getreidesilo von 1936. Vier große, 8 m hohe Kammern aus genagelten Holzbrettern mussten entfernt werden. Der Durchbruch für eine große Eingangstür stand am Anfang. Von dort aus wurde Wand für Wand mit der Säbelsäge aus 8m Höhe bis zum Boden herausgesägt. Am Schluss war es ein hoher Raum mit 66m² Grundfläche.

Es wurden mit Brechstange, Fäustel, Säbelsäge und Leiter (große Maschinen hatten keinen Platz)

  • in 9 Wochen Arbeit
  • mehr als 30 m³ Holz gesägt und bewegt
  • 10 Sägeblätter verbraucht
  • 1 Säbelsäge verschlissen (Auf Garantie wieder repariert)
  • ca. 2 Tonnen (2000Kg) Alteisen entfernt
    Einen großen Dank auch an meinen Sohn, der nach der Schule geholfen hat das Holz vom Silo wegzubringen.






Fenster und zwei Etagen werden eingebaut

Im November sind Maurer, Zimmerleute, Elektriker und Installateure zugange.


Fenster werden ausgebrochen. Fußböden eingezogen. Die Elektrik, Abwasser und was alles noch dazu gehört entsteht. Im Erdgeschoß ist ein großer Raum für die Maschinen. Das erste Obergeschoß wird zum Lagerraum. Dort ist ein elektrischer Seilzug, um auch großen Mengen zu bewegen. Im Dachgeschoß sind noch alte Antriebswellen, Getreideschnecke und das alte Dachgebälk erhalten. Hier werden später die Filzmatten zu attraktiven Produkten verarbeitet.

Kurz vor der Lieferung der Maschinen werden noch Fenster und die Tür eingesetzt. Es bleiben noch viele Kleinarbeiten, die in Eigenleistung in den nächsten Monaten erledigt werden.


Die Maschinen kommen an

Anfang Dezember werden die Textilmaschinen aus Polen und der Schweiz geliefert. Zuerst kommen der Picker zum Öffene der Rohwollvliese und die Kardiermaschiene. eine Woche später sind die Waschmaschine und Nadelfilzmaschine dran. Es hat Monate und viel Recheche benötigt um Maschine zu ffinden, die mit kleinen Wollmengen arbeiten können. Es hat sich gelohnt, Jetzt stehen sie hier.


Die Zufahrt zur Manufaktur war durch den Hohlweg beschwerlich. Dank zweier Landwirte mit ihren Gabelstapler, Traktor und Teleskoplader wurden in einer großen Aktion die zum Teil 700 kg schweren Maschinen an Ihren Platz gebracht. Die nachbarschaftliche Hilfe am Ort ist beeindruckend, da wir gerade mal ein 3/4 Jahr hier wohnen.

Jetzt könnte es Losgehne, wären da nicht noch die letzten 5 Prozent an Kleinarbeiten, die noch erledigt werden müssen. Doch das Geleistete gibt weitere Kraft, um das abzuschließen.